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Microsoft Access: Versionen

Anfang der 90er Jahre veröffentlichte Microsoft die erste Version von Access, die bereits auf dem relationalen Datenbank-Modell basierte und in den Folgejahren stetig weiterentwickelt wurde. Noch heute weit verbreitet ist Access 2000, es folgten die Versionen 2002 (XP), 2003, 2007 und 2010. Access liegt als Datenbank nur für das Betriebssystem Windows vor. Die aktuelle Version Access 2010 erscheint mit einer neuen Benutzeroberfläche:

Access 2010

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Versionen (ab Office 97) sind teilweise erheblich, weniger in der Oberfläche für den Anwender, als vielmehr im Dateiformat und Konventionen (ODBC, OLEDB, Jet-Engine, DAO, ADO) für den Datenbank-Entwickler. Hieraus resultiert, dass eine Migration einer bestehenden Access-Datenbank in eine höhere Version unter Umständen umfangreiche Anpassungen von Makros, Formularen, Berichten und Programmiercode erforderlich macht.

Ab der Version 2000 wird mit Access die Microsoft SQL Server Desktop Engine (MSDE) ausgeliefert, einer (kostenfreien) vereinfachten Version des Microsoft SQL Servers. Mithilfe der MSDE lassen sich Access-Projekte in kleinen oder mittleren Netzwerken realisieren. Nachfolger der MSDE sind die Microsoft SQL Server Express Editions (2005 und 2008), welche gleichermaßen kostenfrei genutzt werden können. Entwickler, die kompilierte Datenbanken an ihre Kunden, die ohne Access arbeiten, ausliefern wollen, benötigen die Access-Runtime-Version, welche mit der Microsoft Office Developper Edition ausgeliefert wird.

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